|
|
 Coaching für Unternehmensgründer und Jungunternehmer
Es gibt bei den zahlreichen Schwierigkeiten, die mit der Gründung eines Unternehmens verbunden sind, einen zentralen Faktor: Ein nahezu allgegenwärtiger Zeitmangel - resultierend aus den vielfältigen und teilweise erstmalig zu bewältigenden Herausforderungen. So ist es für viele Gründer verständlicherweise nicht unmittelbar einsichtig, neben der unumgänglichen Konsultation von Fachberatern wie Steuerberater, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Finanzberater
uvm., die knapp bemessene Zeit auch noch für einen Coach zu opfern. Hinzu kommen die negative Wirkung der mit Coaching zusätzlich entstehenden Kosten und ein teilweise eher als ungewiss eingeschätzter Nutzen dieser Beratungsform.
|
Fakt ist: Bei einer Unternehmensgründung können zahlreiche ungeahnte Schwierigkeiten und Belastungssituationen auftreten. Unternehmensgründer und junge Unternehmer sind hier in ihrer Managementkompetenz oftmals überfordert. Coaching kann als Beratungsform Hilfestellung dabei geben, vorhandene Fähigkeiten besser zu nutzen und notwendige Vorgehensweisen effizienter zu gestalten, um zeit- und kostenintensive Fehler zu vermeiden. Wenn dies gelingt, kostet die Beratung weniger Zeit, als durch sie gewonnen werden kann.
Zeitnot ist kein Gegenargument, sondern kann erst recht als Anlass für eine Beratung angesehen werden kann. "Keine Zeit" gibt es nicht - nur kein Interesse.
Typische Inhalte, von denen speziell Unternehmensgründer profitieren können, sind
die folgende Beispiele. Auch hier ist zu berücksichtigen, dass nicht ein Coach alleine sämtliche Themen abdecken kann, sondern dass passend zu dem jeweiligen
Anliegen der richtige Coach gesucht werden sollte.
|
 |
Bewältigung überproportionalen Unternehmenswachstums |
 |
Verbesserung der Management- und Führungskompetenzen und der sozialen Kompetenzen (Umgang mit Mitarbeitern, Konfliktmanagement, Zeitmanagement, Umgang mit Stress) |
 |
Kritische Reflexion konfliktträchtiger Interaktions- und Führungssituationen |
 |
Umgang mit komplexen Strukturen (Komplexitätsmanagement) |
 |
Erlernen des Umgangs mit neuen Rollen, Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen |
 |
Bessere Integration neuer Mitarbeiter |
 |
Auflösen unangemessener Verhaltens-, Wahrnehmungs- und Beurteilungstendenzen |
 |
Abbau von Leistungs-, Kreativitäts- und Motivationsblockaden |
 |
Erweiterung des Verhaltensrepertoires, insbesondere die Flexibilisierung von routinebedingtem Standardverhalten |
 |
Lösen von persönlichen (Sinn-)Krisen, z.B. mangelndes Selbstvertrauen |
 |
Überprüfung der Lebens- und Karriereplanung |
 |
Unterstützung bei akuten Konflikten, z.B. bei Beziehungskonflikten mit anderen Personen |
 |
Umgang mit strukturbedingten Stillständen der gesamten Organisation (z.B. Umsatzstagnation) und der individuellen Entwicklung |
 |
Förderung von Teamarbeit, bereichsübergreifenden Arbeitsgruppen und Projekten |
 |
Konfliktbearbeitung für einzelne oder innerhalb von Gruppen |
 |
Bearbeiten von Diskrepanzen zwischen formulierter Unternehmenskultur und beobachtbarem Verhalten der Mitarbeiter |
Coaching-Report 11/2001
|
|